Trainingslager Cesenatico 2017 vom 07.04. - 15.04.2017

07.04.2017, Anreise

Endlich war es soweit, am Freitag den 07.04.2017 starteten wir abermals ins BSB Trainingslager nach Cesenatico. Um 9:15 Uhr, nachdem alles verladen war, machten wir uns auf den Weg in das fast 900 Kilometer entfernte Cesenatico. Um 20:30 Uhr angekommen, gab es erstmal 3 Gänge Menue zum Essen. Anschließend trafen wir uns wie jeden Abend um die Organiation für den nächsten Tag durchzusprechen. Danach ging es ab ins Bett.

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08.04.2017, 1. Tag von Jonas Ködel

Nach der ersten erholsamen Nacht im Hotel, ging es schließlich um 7.30 Uhr zum Frühstück. Beim Essen wurde schon über die anstehende Ausfahrt gesprochen, welche durch Orte wie San Leo oder Santarcangelo führen sollte. Nachdem alle mit dem Frühstück fertig waren, verkündete Klaus, dass alle Trainingsgruppen um 10.00 Uhr starten werden. Meine Trainingsgruppe, in der auch ambitioniertere Rennradfahrer waren, wollte es am ersten Tag gleich richtig wissen. Mit 128 km und 1200 Höhenmetern, die wir zum Großteil am Berg von San Leo sammelten, war das Niveau der Ausfahrt für den ersten Trainingstag nicht schlecht. Mir machte das schnelle Tempo, welches der Tacho mit einem 27 km/h-Schnitt am Ende der Tour bestätigte, etwas zu schaffen. Doch durch diese große Anstrengung und das traumhafte Wetter schmeckte das Zitroneneis gegen Ende der Ausfahrt gleich viel besser. Im Hotel angekommen, suchte jeder erst einmal ein wenig Entspannung und Ruhe. Beim gemeinsamen Abendessen (lecker, lecker!) wurden die Erfahrungen und Erlebnisse des Tages ausgetauscht.


09.04.2017, 2. Tag von Marco Holzschuher


Am Vorabend wurde die Strecke für den zweiten Tag besprochen. Es wurden zwei Gruppen eingeteilt, welche sich am nächsten Morgen aber wieder sofort zerschlugen, da der ein oder andere sich doch nicht so fit fühlte. Es wurden doch wieder einige kleinere Fahrgemeinschaften gebildet. Heiko Thiel, Benni Helbig, Stefan Pöhlmann und Ich (Marco Holzschuher) machten uns dann auf unsere Tour. Das Wetter war fantastisch, bei strahlend blauem Himmel und gut 20 Grad konnte der Tour nichts im Wege stehen. Benni hielt das Tempo dermaßen hoch, dass wir uns nach zwei Stunden total blau gefahren hatten und Stefan eine kleine Abkürzung Richtung Cesenatico nahm. Heiko und Ich nahmen weitere Riegel zu uns, die im Körper einfach nur verpufften und der Hungerast nicht mehr aufzuhalten war. Nach 80 Kilometer mussten wir dann einen Zwischenstop einlegen, um irgendwie wieder aufs Rad zu kommen. Chips, Cola und Kekse mussten kurzfristig herhalten, dann gings weiter. Am nächsten Anstieg verabschiedete sich Benni von uns und Heiko und Ich mussten die restlichen Kilometer alleine zu Ende fahren. Am Ende hatten wir 122 km und 2200 Höhenmeter auf der Uhr.
Am Abend gabs dann noch ein ausgiebiges Faszientraining für alle mit Stefan am Hotelpool.


10.04.2017, 3. Tag von Thomas Knauer

Am Montag ging es für die Gruppe mit Jeannette, Roland , Natascha,  Johannes und Hans zuerst von Metallica (Matellica) nach Forlimpopoli und anschließend wurde Cesena nördlich umrundet. Am Ende dieser flachen Etappe hatte die Gruppe 86 km und 100 hm auf dem Tacho, inklusive laktosefreien Eis und deutscher Bedienung.
Die Gruppe 2 mit Stefan, Jonas, Joshua und Alex fuhr zunächst mal gar nicht so weit, da ein Reifenplatzer von Josh zu einer Zwangspause führte. Danach ging es über San An…, Santa Akra…,  ach ihr wisst schon Sakramento hoch nach Borghi und Sogliano. Eine rasende Abfahrt zur Ponte Uso und über den Montetiffi und Ponte Verruchio auf einen Kaffee nach, jetzt hab ichs: Santarcangelo. Auf Grund des Reifenplatzers und des Reifenzustands (wie ein Schweizer Käse) haben Sie auf die Auffahrt nach Verruchio und den herrlichen Talblick verzichtet und kamen auf 85 km und 850 hm.
Klaus und die beiden Thomase sind zunächst zusammen mit Heiko, Marco und Benny bis Verucchio gemeinsam gefahren. Danach trennte sich die Gruppe. Heiko, Marco und Benny sind weiter nach San Marino auf einen Cappucino und anschließend über Rimini wiederzurück.  Die Anderen sind etwas langsamer die Auffahrt nach San Marino hoch, wieder über den obligatorischen Halt in Santarcangelo zurück und es standen  abschließend 103 km und 940 hm auf der Uhr. Nur einer konnte nicht genug kriegen. Nachdem alle anderen zurück im Hotel waren, musste sich Benny noch „schnell“ den Strava KOM an der Strandpromenade in Cesenatico holen.
Anna und Arndt hatten einen vorgezogenen Ruhetag, da sie schon die vergangene Woche auf dem Rad in der Toscana unterwegs waren.

11.04.2017, 4. Tag Ruhetag von Benedikt Helbig


Nach drei Trainingstagen stand für den Großteil der Sportler ein Ruhetag an, um Kraft zu tanken und die Regeneration zu ermöglichen.
Den nahegelegenen Stadtstaat San Marino besuchte rund die Hälfte der Teilnehmer, genossen das Flair der weltbekannten Altstadt und amüsierten sich über diverse Kuriositäten.
Ein Trupp erfahrener San Marino Kenner machte sich währenddessen auf den Weg nach Tavullia, dem Geburtsort des Meisters auf 2 Rädern, Il Dottore - Valentino Rossi.
Der offizielle VR46 Fanclub betreibt in Zusammenarbeit mit Valle`s Onkel eine Pilgerstätte (mit Restaurant und Gelateria - beide wussten zu überzeugen), die zum Verweilen und Genießen der dolce vita einläd.

So konnte jeder Athlet Körper und Geist für die anstehenden Trainingseinheiten der folgenden Tage vorbeireiten.


12.04.2017, 5. Tag von Joshua Knauer

Wie jeden Tag starteten wir unsere Tour um 9.30 Uhr vor dem Hotel. Die Strecke führte von Cesenatico durch viele Dörfer nach San Marino.
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Auf den letzten Metern ruinierte sich Arndt beim Zielsprint sein Schaltwerk und musste somit nach einer kleinen Kaffeepause am Gipfel von San Marino seine Tour beenden. Auf dem Rückweg trafen wir in Santarcangelo dann noch auf unsere Sportskollegen vom Team IceHouse. Vor dem Abendessen ging es für Einige noch ins nahegelegene Einkaufszentrum, in dem für Jedermann was zu finden war.


13.04.2017, 6. Tag von Stefan Pöhlmann

Venedig wir kommen oder endlich hat das Thema ein Ende.
Nach einer drei jährigen Vorbereitungszeit (oder auch Spinnerei genannt) konnten Heiko und Stefan mit ihrem Zugpferd Marco nun ihren Traum verwirklichen und mit dem Rad nach Venedig fahren. Abseits von romantischen Straßen und verträumten italienischen Örtchen ging es auf der Hauptverbindungsstraße zwischen Rimini / Venedig mit eingeduckten Kopf Richtung Norden. Durch Ravenna ging es so flüssig, dass der malerische Ort Chioggio gleich links liegen gelassen wurde. Nach gut 180km in der Ebene wurden sie von Natascha und Johannes in Venedig in Empfang genommen. Einen Cappuccino auf dem S. Marcos Platz später, wurde dann auch wieder die Rückreise angetreten.

Auf die Panorama-Tour (die Klippen zwischen Cattolica und Pesaro) gingen Klaus, Thomas, Tom, Hans, Jonas, Josh und Alex. Während sich die Anfahrt auf der 126km und 1230hm umfassenden Runde relativ öde gestaltete, wurde die Gruppe durch herrliche Aussichten im hügeligen Naturpark belohnt.

Während Arndt den Vormittag noch mit der Reparatur seines Fahrrades verbrachte, konnte er Nachmittag Anna auf ihrer zweiten Runde in das Hinterland begleiten. Bei Anna stand nach diesem Tag trotzdem über 100km und 700hm auf der Uhr. Den Höhenmetern nach zu urteilen, hat Bennie den Vogel abgeschossen. Im Bereich San Marino und San Leo hat er alle Steigungen mindestens einmal mitgenommen und konnte am Ende auf 150km und 3200hm zurück blicken.

Roland und Jeannette mussten leider aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben.


14.04.2017, 7. Tag von Klaus Macicek

Am letzten Tag unseres Trainingslagers fuhren wir alle gemeinsam wie gewohnt um 09:30 Uhr vom Hotel Acacia ab. Arndt plante diese schöne Tour. So ging es auf wenig befahren Straßen und durch eine sehr reizvolle Gegend über Montilgallo bis Roncofreddo. Nach einem gemeinsamen Foto trennten sich unsere Wege.

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Die beiden Thomase, Joshua, Alex und ich machen einen kleinen "Kringel" auf den Monte Leone, unsere letzten Höhenmeter. Anschließend auf schneller kurvenreicher Abfahrt i.R. Cesena und weiter zurück zum Hotel, wo wir ausnahmsweise schon am frühen Nachmittag eintrafen.


15.04.2017, 8. Tag Rückreise

Nachdem Frühstück wurden die Bikes und Gepäck verladen, so dass wir pünktlich 09:00 Uhr unsere Heimreise antreten konnten. Schnell noch ein Ciao zu Frau Casanova, die uns auch diese Jahr wieder hervorragend bewirtet hat, und los ging es.
Wieder einmal ging ein gelungenes Radtraining der BikeSportBühne Bayreuth in Cesenatico zu Ende. Am Ende hatten wir alle viele Kilometer und Höhenmeter in den Beinen. Nach fast 11stündiger Autofahrt sind wir wieder gesund in Bayreuth angekommen.
Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr in Italien wieder.
Schön wars mit euch.


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