Respektable Ergebnisse für Jonas Großmann und Regina Genser beim 3.Lauf der Internationalen Mountainbike-Bundesliga in Heubach

Widrige Wetter- und damit Streckenverhältnisse und starke internationale Konkurrenz kennzeichneten die Rennen im württembergischen Heubach. Der Dauerregen von Freitag bis Samstag hatte die sowieso schon schwierige Strecke - pro Runde sind 4,3 km mit 170 Höhenmeter im Stück beim Uphill und ein technisch sehr schwieriger Downhill zu absolvieren - zum Teil in eine Schlammwüste verwandelt, die den Fahrern und dem Material alles abverlangten. Auf Grund von Stürzen und technischen Defekten gab es deshalb in allen Rennen eine hohe Zahl an Ausfällen zu verzeichnen. Die beiden Starter der BikeSportBühne Bayreuth mussten sich jedoch nicht nur den schwierigen Bedingungen, sondern auch der vielzahlig angetretenen, hochkarätigen internationalen Konkurrenz stellen. Da in vier Wochen der erste Lauf zum diesjährigen Mountainbike Weltcup im nahegelegenen Albstadt stattfindet, sind bereits mehrere Nationen zum Training angereist und nutzten die zur High-Category gehörenden Rennen in Heubach um UCI-Punkte zu sammeln und die Form zu testen.
Der für die BSB Bayreuth startende Tettauer Jonas Großmann (Sirius X-Ice-Team) zeigte im Rennen der U19 weiter aufsteigende Form. In einem beherzten Rennen steigerte er sich in den vier Runden von Platz 20 nach der ersten Runde letztlich auf einen sehr guten 15.Platz der 80 klassierten Fahrer. Es siegte, wie schon in Münsingen, der Deutsche Philipp Bertsch (MHW Cube Racing Team) vor dem Tschechen Jan Vastl und dem Dänen Niels Rasmussen.
Die Weidenbergerin Regina Genser (Craft-Rocky-Mountain-Team) fand sich beim Rennen der EliteDamen und weiblichen U23-Kategorie in einem für Bundesligarennen rekordverdächtigen Feld von 47 Starterinnen wieder. Sie wurde in der ersten Runde durch  materialtechnische Probleme auf den 18.Platz in der internen U23-Wertung zurückgeworfen. Doch in der zweiten Runde konnte sie dann problemlos fahren. Mit der zweitbesten Rundenzeit aller U23-Fahrerinnen kämpfte sie sich zuerst auf den 6.Platz, dann sogar auf den 5.Platz nach vorne. Leider ereilte sie in der letzten der fünf zu fahrenden Runden erneut der Defektteufel und so musste sie noch einen Platz abgeben. So beendete sie als 22. des Gesamtklassements und 6. der U23-Klasse - damit war sie zweitbeste Deutsche U23-Fahrerin- dieses hochkarätig besetzten, aber von vielen Stürzen und Ausfällen gekennzeichnete Rennen. Die Schweizerin Jolanda Neff, amtierende Weltmeisterin, gewann die U23-Wertung souverän vor Linda Indergand, ebenfalls aus der Schweiz und der Deutschen Lena Putz (SolutionXXL). Bei den Damen siegte, in Abwesenheit der amtierenden Weltmeisterin Julie Bresset, die sich in Münsingen vergangenes Wochenende einen Schlüsselbeinbruch zuzog, erneut die ehemalige Weltmeisterin Maja Wloszczowka aus Polen, vor den beiden momentan wohl besten Deutschen Adelheid Morath und Sabine Spitz (beide Sabine Spitz Haibike Pro Team).

Zurück